Der Click&Grow Smart Herb Garden für die Küche – ist er das?

Der Click & Grow Smart Herb Garden weist eine große Erfolgsgeschichte auf: Das kleine estnische Startup von Mattias Lepp gedeihte schnell bis hin zu einem weltweit agierenden Unternehmen, welches innovative smarte Gärten verspricht- mit dem Smartpot und dem aktuellen Nachfolger Smart Herb Garden, der unter anderem den Vorteil einer Wachstumslampe und den der Verwendung mehrerer Pflanzen gleichzeitig aufweist!

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Cooler Smart Herb Garden in cooler Verpackung – (fast) alles ist schon fertig!

Durch das optimierte LED-Licht ist es möglich, diesen futuristischen Topf in Apple-Design-Anmutung beinahe in jedem Raum mit diversen unterschiedlichen Lichtverhältnissen zu positionieren. Die Handhabung ist entsprechend dem Label „Click and Grow“ denkbar einfach gestaltet, sodass man allein in dieser Hinsicht von einem Smart Garden sprechen kann.

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Nachdem man alle Verpackungsreste entfernt hat, muss man lediglich noch Wasser in den Behälter einfüllen, die Pflanzenkartuschen von ihrer Deckfolie befreien und schließlich den Stecker in eine Steckdose in der Nähe einstecken.

Ein Wasserstandsanzeiger gibt immer die Füllhöhe des Wassers an, während auch das LED-Licht durch lästiges Blinken auf einen niedrigen Wasserstand aufmerksam macht – auch das ist für den Preis von ca. 60 Euro durchaus smart, wobei die Technik dahinter denkbar einfach ist: Ein schwimmendes Styroporstück mit Magnetleseschalter! Die Stromkosten, die dieser smarte Blumentopf laut Hersteller zu verantworten habe, belaufen sich auf knapp drei Euro.

Die futuristischen Kartuschen zu stolzen Preisen von ungefähr sieben Euro pro Stück fallen praktischerweise sehr platzsparend aus und enthalten im Prinzip nur eine spezielle Mischung aus Erde und Dünger, welche von NASA-Forschungsergebnissen inspiriert sei. Ob das letztlich smart ist, das bleibt jedem letztlich selbst überlassen, doch im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten ist allein der Preis von kanpp 60 Euro sehr moderat…, wie ich finde!

Alles in allem erhält man schon einen wirklichen Smart Garden, jedoch in anderer Form als erwartet, denn wie beispielsweise der Smartpot, enthält dieser Garten keine speziellen Sensoren, die die Dünger- und Wasserzufuhr speziell regeln – letzterer wird aber leider nicht mehr produziert…leider!

Wenn man wollte, könnte man also auch einfach einen selbstgießenden Topf verwenden und eine LED-Wachstumslampe mit Zeitschaltuhr optional dazukaufen, fertig!

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Ganz schön teuer – die Zusatzkartuschen für Chilis!

Dennoch kann man auf der anderen Seite ganz klar sagen, dass der Erfolg bei diesem „Smart“ Herb Garden sehr wohl gerechtfertigt ist; als Konkurrent käme lediglich noch der Tregren HERBIE in Frage, wobei dieses Modell auf eine nicht allzu haltbare Leuchtstoffröhre – bei doppeltem Preis – setzt und gerade das „Kaffeepadmaschinenfeeling“ finde ich besonders interessant, doch wie so oft weisen beide Modelle sowohl Vor- als auch Nachteile auf. So hält der Tregren HERBIE beispielsweise eine Pumpe bereit, die für ständige Zirkulation und einen Nährstoffaustausch sorgt. Auf letztere verzichtet Click&Grow gänzlich!

Mehr zum Thema „Smart Indoor Gardening“ soll auf diesem Blog allerdings noch folgen…Denn jetzt werde ich mein smartes Gemüsebeet erst einmal selbst auf Herz und Nieren über längere Zeit testen! Update – Folgendes konnte ich dabei feststellen:

c4c03-dscn0550Die Idee ist klasse, doch an der Umsetzung hakt es leider, denn bei mir sind die Pflanzen, nachdem sie anfangs (wie auf dem Foto zu sehen) hervorragend gewachsen sind, komplett eingegangen und verschimmelt, obwohl man laut Anleitung gar nichts hätte falsch machen können – schade!

Anmerkung: Mittlerweile bietet auch Ikea innovative und günstige Smart Indoor Gardens – allerdings mit gleicher Technik!

 

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